Vorstand

6 Beiträge

Veranstaltung

Öffent­li­che Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Wah­len

Moin,

hier­mit möch­ten wir dich auf fol­gen­de AfB-Veranstaltung auf­merk­sam machen:

Was? – Öffent­li­che Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Wah­len

Wann? – Oct 23, 2019 07:00PM

Wo? – Haus der Jugend, Gro­ße Gil­de­wart 6–9, 49074 Osna­brück, Deutsch­land

Man­sar­de (2.OG)

Wie in unse­rer Sat­zung fest­ge­schrie­ben müs­sen wir jähr­lich einen Vor­stand wäh­len. Zur Kan­di­da­tur berech­tigt sind alle SPD-Mitglieder in Osnabrück-Stadt. In unse­rer Sat­zung haben wir uns die Mög­lich­keit für eine Dop­pel­spit­ze oder ein klas­si­sches Modell offen gehal­ten. Die end­gül­ti­ge Form wird auf der JHV ent­schie­den. Du kannst dich auf fol­gen­de Posi­tio­nen bewer­ben: Vor­sit­zen­de (m/w/d), stellv. Vor­sit­zen­de (m/w/d) sowie als Schrift­füh­ren­de (m/w/d). Wenn du Fra­gen dies­be­züg­lich haben soll­test, ste­he ich dir ger­ne zur Ver­fü­gung. (patrick.kunze@spd-os-bildung.de)

Auf der JHV hast du auch die Mög­lich­keit dei­ne Anträ­ge zum The­ma Bil­dung ein­zu­brin­gen und die Ver­samm­lung stimmt über die Wei­ter­lei­tung zu den Gre­mi­en der AfB und SPD ab. Auch zum Antrags­ver­fah­ren ste­he ich dir ger­ne bei Fra­gen zur Ver­fü­gung.
Die Antrags­frist ist der 16. Okto­ber 2019 um 24 Uhr.

Bes­te Grü­ße

dei­ne AfB Osna­brück

Veranstaltung

Öffent­li­che Vor­stands­sit­zung

Moin,

hier­mit möch­ten wir dich auf fol­gen­de AfB-Veranstaltung auf­merk­sam machen:

 

Was? – Öffent­li­che Vor­stands­sit­zung

Wann? – Oct 23, 2019 06:00PM

Wo? – Haus der Jugend, Gro­ße Gil­de­wart 6–9, 49074 Osna­brück, Deutsch­land

Man­sar­de (2.OG)

 

Bes­te Grü­ße

dei­ne AfB Osna­brück

Veranstaltung

Öffent­li­che Sit­zung: Zukunfts­werk­statt Bil­dung

Moin,

hier­mit möch­ten wir dich auf fol­gen­de AfB-Veranstaltung auf­merk­sam machen:

 

Was? – Öffent­li­che Sit­zung: Zukunfts­werk­statt Bil­dung

Wann? – Sep 25, 2019 06:00PM

Wo? – SPD Geschäfts­stel­le Osna­brück, Len­ge­ri­cher Land­stra­ße 19B, 49078 Osna­brück, Deutsch­land

Tref­fen im Allwine-Wellmann-Raum.

 

Bes­te Grü­ße

dei­ne AfB Osna­brück

Anträge

Ein sozia­les und moder­nes Bil­dungs­sys­tem für alle!

Antragstext/Begründung:

Eine der wich­tigs­ten und grund­le­gends­ten For­de­run­gen der Sozi­al­de­mo­kra­tie ist die kos­ten­lo­se und gute Bil­dung in allen Berei­chen für alle. Die SPD muss wie­der mehr die Par­tei der Chan­cen­gleich­heit und Bil­dung sein, denn gute und moder­ne Bil­dung ist für alle der Schlüs­sel zu Frei­heit und schützt vor Armut. Doch auch in Deutsch­land und im Land Nie­der­sach­sen gibt es sowohl Pro­ble­me, als auch genug Chan­cen, die wir als Sozi­al­de­mo­kra­tie stär­ker her­aus­stel­len und the­ma­ti­sie­ren müs­sen.

Zur Chan­cen­gleich­heit gehört die Mög­lich­keit alle Bil­dungs­mög­lich­kei­ten frei und kos­ten­los zu errei­chen. Die­se For­de­rung muss end­lich auch auf dem Schul­weg umge­setzt wer­den. Des­halb soll­te die kos­ten­lo­se Bus­fahr­kar­te für alle Schüler*innen und Aus­zu­bil­den­de zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Denn bis­her müs­sen alle Schüler*innen in Osna­brück ab der Sekun­dar­stu­fe II sich für 43€ eine Monats­kar­te kau­fen, oder sich nach ande­ren Mög­lich­kei­ten umse­hen. Oft­mals fah­ren bei­spiels­wei­se Men­schen aus äuße­ren Stadt­tei­len oder dem Land­kreis mit dem Auto zur Schu­le, oder müs­sen selbst im Win­ter mit dem Fahr­rad zur Schu­le, was natür­lich auch Ver­let­zungs­ri­si­ken birgt. Dem­entspre­chend könn­te so auch der Anteil der auto­fah­ren­den Eltern ver­rin­gert wer­den, ein wich­ti­ger Schritt für mehr Umwelt­schutz und bes­se­re Luft in der Regi­on getan wer­den und deut­lich gemacht wer­den, dass die Poli­tik sich um Belan­ge von Schüler*innen küm­mert.

Eben­falls nicht mehr zeit­ge­mäß ist der hohe finan­zi­el­le Auf­wand, der für elek­tro­ni­sche Unter­richts­ma­te­ria­li­en anfällt. Ins­be­son­de­re Taschen­rech­ner und elek­tro­ni­sche Wör­ter­bü­cher sind eine erheb­li­che finan­zi­el­le Belas­tung. Dies darf im 21. Jahr­hun­dert, wo eine ver­nünf­ti­ge Unter­richts­be­tei­li­gung ohne die­se Gerä­te und tech­ni­sche Aus­stat­tung nicht mög­lich ist, kein Zustand sein. Des­halb soll­te die Anschaf­fung tech­ni­scher und unter­richts­re­le­van­ter Mate­ria­li­en nicht allei­ne aus eige­ner Tasche bezahlt wer­den müs­sen. Son­dern für alle Schüler*innen als Not­wen­dig­keit kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

Eine der viel­leicht wich­tigs­ten Her­aus­for­de­run­gen der nächs­ten Jah­re wird sein unser Bildungs- und Schul­sys­tem für die Digi­ta­li­sie­rung bereit zu machen. Denn momen­tan ver­sagt die Schu­le und unser Bil­dungs­sys­tem in die­sem Bereich. Schüler*innen und Lehrer*innen wer­den nicht aus­rei­chend auf die Digi­ta­li­sie­rung sowohl im All­tag, als auch im Arbeits­le­ben vor­be­rei­tet. Dies erkennt man sehr gut an der teil­wei­se völ­lig ver­al­te­ten tech­ni­schen Aus­stat­tung und immer wie­der Lehrer*innen mit man­gel­haf­ten tech­ni­schen Kennt­nis­sen. Um die­se Zustän­de zu ändern müs­sen unse­re Schu­len digi­ta­le Medi­en nicht mehr als Gefahr, son­dern als Chan­ce und Bestand­teil guter Bil­dung anneh­men. Im völ­li­gen Gegen­satz dazu steht ein Ver­bot digi­ta­ler End­ge­rä­te an Schu­len, dies ver­bannt digi­ta­le Medi­en aus dem Schul­all­tag und ver­schließt somit die Augen vor allen Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der digi­ta­li­sier­ten Welt. Anstatt des­sen soll­ten wir for­dern einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit sozia­len Medi­en in der Schu­le zu ver­mit­teln und digi­ta­le Medi­en expli­zit in den Unter­richt zu inte­grie­ren. Die Poli­tik muss auf­wa­chen und jetzt in eine Moder­ni­sie­rung des Schul­sys­tems inves­tie­ren. Die­se soll­te kos­ten­lo­se Bil­dung in allen Berei­chen garan­tie­ren und als Ziel sowohl eine moder­ne tech­ni­sche Aus­stat­tung, als auch eine Vor­be­rei­tung und Fort­bil­dung der Lehrer*innen haben, für eine Kehrt­wen­de im Umgang mit der Digi­ta­li­sie­rung und end­lich eine höhe­re Prio­ri­tät für die Bildungs- und Schul­po­li­tik!

Anträge

Schulsozialarbeiter*innen an jeder Schu­le in Nie­der­sach­sen

Antrags­text:

Schul­so­zi­al­ar­beit soll an jeder Schu­le aller Schul­for­men in Nie­der­sach­sen, falls noch nicht vor­han­den, instal­liert wer­den.

Begrün­dung:

Schul­so­zi­al­ar­beit ist ein eigen­stän­di­ges Hand­lungs­feld der Jugend­pfle­ge und hat den Vor­teil, im All­tag für alle Kin­der und Jugend­li­che prä­sent und erreich­bar zu sein.

Sie bie­tet den Schüler*innen Bera­tung, Beglei­tung, Unter­stüt­zung sowie För­de­rung, rich­tet sich aber auch an Eltern und Lehrer*innen. So fun­giert Schul­so­zi­al­ar­beit als Bin­de­glied zwi­schen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern sowie zwi­schen der Schu­le und außer­schu­li­schen Insti­tu­tio­nen.

Schu­le hat als Ort des Ler­nens einen ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Lebens­si­tua­ti­on und die Ent­wick­lung der Jugend­li­chen. Schu­le wird mit psy­cho­so­zia­len Pro­ble­men oder Defi­zi­ten der Jugend­li­chen kon­fron­tiert. Es kön­nen aber auch Pro­ble­me durch die Schu­le ent­ste­hen oder ver­stärkt wer­den; dort setzt die Schul­so­zi­al­ar­beit an. Hier­bei han­delt es sich längst nicht mehr um ein Arbeits­feld, das nur an För­der­schu­len oder Haupt­schu­len zum Tra­gen kommt. Ins­be­son­de­re auch im Hin­blick auf Inklu­si­on und die damit ein­her­ge­hen­den Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen im Schul­all­tag muss Schu­le auch als Ort des sozia­len Ler­nens begrif­fen wer­den – und zwar an jeder Schul­form!

Schul­so­zi­al­ar­beit bil­det eine essen­zi­el­le Grund­la­ge, best­mög­li­che Bedin­gun­gen für die erfolg­rei­che Bil­dung und För­de­rung jun­ger Men­schen in der Schu­le zu rea­li­sie­ren.

Anträge

Beruf­li­che Bil­dungs­an­ge­bo­te inkl. Sprach­för­de­rung an BBS’n für Zuge­wan­der­te aus­bau­en

Antrags­text:

Die Ange­bo­te für zuge­wan­der­te Schüler*innen an berufs­bil­den­den Schu­len sol­len, mit dem Ziel die Schüler*innen hin­sicht­lich der deut­schen Spra­che kom­pe­tent und aus­bil­dungs­fä­hig zu machen, auf­recht erhal­ten und aus­ge­baut wer­den.

Begrün­dung:

Berufs­bil­den­den Schu­len gilt im Rah­men der Sprach­för­de­rung ein beson­de­res Gewicht, da älte­re zuge­wan­der­te Jugend­li­che häu­fig an berufs­bil­den­den Schu­len beschult wer­den, um sprach­lich qua­li­fi­ziert und zur Aus­bil­dungs­rei­fe geför­dert sowie in Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­sen unter­stützt zu wer­den. Die­se Zie­le kön­nen nur erreicht wer­den, wenn Res­sour­cen in Form von qua­li­fi­zier­ten Leh­rer­stun­den bereit­ge­stellt wer­den und somit ei-ne durch­gän­gi­ge Sprach­för­de­rung durch qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal gewähr­leis­tet ist. Der Über­gang in das deut­sche Bil­dungs­sys­tem ist für älte­re Jugend­li­che beson­ders schwie­rig.

Als im Jahr 2015 gro­ße Zah­len von Zuge­wan­der­ten in das staat­li­che Bil­dungs­we­sen ström­ten, reagier­te das Land Nie­der­sach­sen mit der Bereit­stel­lung von Res­sour­cen (an-gestellte Lehr­kräf­te) und der Ein­rich­tung neu­er Schul­for­men (z.B. SPRINT). Die­se För­de­rung steht zum nächs­ten Schul­jahr in Fra­ge (SPRINT wird nicht fort­ge­setzt).

Wenn zuge­wan­der­te Jugendliche/junge Erwach­se­ne nicht geför­dert wer­den, bleibt ihnen der Weg in die Aus­bil­dung und wirt­schaft­li­che Selb­stän­dig­keit ver­wehrt – eine selbst­be­stimm­te gesell­schaft­li­che Teil­ha­be mit guter Zukunfts­per­spek­ti­ve ist dann nicht mög­lich, Pro­ble­me durch Frus­tra­ti­on usw. sind vor­pro­gram­miert. Die­se Situa­ti­on wider­spricht den Zie­len der SPD. Es ist unbe­dingt erfor­der­lich, dass wir uns ent­spre­chend posi­tio­nie­ren und dafür ein­set­zen, die­se unter­stüt­zungs­be­dürf­ti­ge Grup­pe jun­ger Men­schen durch unser Bil­dungs­sys­tem zu för­dern.