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Inklusion

In Osna­brück bewegt sich was! Inklu­si­on im Osna­brü­cker Sport

SPD Frak­ti­on unter­stützt Sta­d­Stport­Bund (SSB) Osna­brück bei der Umset­zung des Mas­ter­plans Inklu­si­on im nie­der­säch­si­schen Sport.

Der Mas­ter­plan ´Inklu­si­on im nie­der­säch­si­schen Sport´ wird auf dem digi­ta­len Lan­des­sport­tag Nie­der­sach­sen am 21.11.2020 ver­ab­schie­det wer­den und damit die Leit­li­nie für die Eta­blie­rung von inklu­si­ven Struk­tu­ren im nie­der­säch­si­schen Sport sein. Die SPD-Fraktion unter­stützt aus­drück­lich das Ansin­nen des Stadt­Sport­Bun­des Osna­brück hier vor­an­zu­ge­hen und Osna­brück zu einem Bei­spiel für die nie­der­säch­si­sche Sport­land­schaft zu machen“, ver­deut­li­chen Uwe Gör­tem­öl­ler, SPD-Bürgermeister und sport­po­li­ti­scher Spre­cher sei­ner Frak­ti­on, sowie Patrick Kun­ze und Kers­tin Lampert-Hodgson, Vor­sit­zen­de der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bil­dung in Osna­brück, in einer gemein­sa­men Pressemitteilung.

Wir als SPD Frak­ti­on und die Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung (AfB) sehen die Ver­an­ke­rung von inklu­si­ven Struk­tu­ren im Osna­brü­cker Sport als einen bedeu­ten­den Schritt zu einer inklu­si­ven und attrak­ti­ven Arbeits­ge­sell­schaft an. Ver­ei­ne bie­ten die Chan­ce für ein leben­di­ges Mit­ein­an­der, das Spaß macht und Begeg­nung schafft. Sport ist damit ein wich­ti­ger Weg­be­rei­ter für Inklu­si­on in der Frei­zeit und Sports­ver­ei­ne sind die trei­ben­de Kraft vor Ort“, führt Gör­tem­öl­ler wei­ter aus.

Vie­le Ver­ei­ne in Osna­brück haben schon eine Vor­ge­schich­te mit dem The­ma Inklu­si­on. Sie sind kei­ne Anfän­ger im Umgang mit der Viel­falt in Osna­brück. Von inklu­si­ven Struk­tu­ren pro­fi­tie­ren dabei aber nicht nur Men­schen mit Behin­de­run­gen, son­dern alle Akteu­re im Brei­ten­sport. Wir möch­ten des­halb den Stadt­Sport­Bund Osna­brück dabei unter­stüt­zen, neue Ange­bo­te mit und für Men­schen mit Behin­de­run­gen im orga­ni­sier­ten Leistungs- und Brei­ten­sport anzu­sto­ßen“, erläu­tert Kunze.

Mit der Ver­an­ke­rung inklu­si­ver Struk­tu­ren im orga­ni­sier­ten Sport, wird der Stadt­Sport­Bund Osna­brück und ins­be­son­de­re die Osna­brü­cker Sport­ver­ei­ne zu einer inklu­si­ve­ren Stadt­ge­sell­schaft bei­tra­gen. Als Sozi­al­de­mo­kra­tIn­nen wis­sen wir um die Bedeu­tung die­ser her­aus­for­dern­den Auf­ga­be für die Sport­ver­ei­ne und für unse­re Stadt, des­halb möch­ten wir den Stadt­Sport­Bund Osna­brück auch mit kom­mu­na­len Mit­teln und Struk­tu­ren auf sei­nem Weg unter­stüt­zen“, so die bei­den SPD-Politiker abschließend.

Theater

Soli­da­ri­tät mit der Gesamt­schu­le Schin­kel und ihrem Direktor”

Die Osna­brü­cker SPD ver­ur­teilt die Kri­tik der AfD am Thea­ter­stück „Dan­ke dafür, AfD“ aufs Schärfs­te und bedankt sich bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern und Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen für ihre muti­ge und krea­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der Ver­ro­hung in unse­rer Gesell­schaft. Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit der Gesamt­schu­le Schin­kel, die sich aktu­ell einer Hetz­kam­pa­gne aus­set­zen muss.

In dem Thea­ter­stück an der Gesamt­schu­le Schin­kel haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein Thea­ter­stück über den Rechts­ruck und die Ver­ro­hung in unse­rer Gesell­schaft auf­ge­führt und dabei ech­te Zita­te und Tweets von AfD-Politikern in ihrem Stück ein­ge­baut. „Die­se Insze­nie­rung ver­an­schau­licht ein­drucks­voll, wie erschre­ckend die Welt die­ser Par­tei aus­se­hen könn­te.‘. Wir sind beein­druckt von der krea­ti­ven Eigen­leis­tung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler und wün­schen uns eine wei­te­re För­de­rung die­ses Thea­ter­stücks“, so Manu­el Gava Vor­sit­zen­der der SPD Osna­brück.

Das Thea­ter war und ist immer schon eine Mög­lich­keit gewe­sen, um sich mit gesell­schaft­li­chen Schief­la­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen und um eine Dis­kus­si­on über die­se zu star­ten. Auch die AfD muss sich die­ser Dis­kus­si­on stel­len und kann sich ihr nicht durch frag­wür­di­ge Gleich­stel­lun­gen ent­zie­hen. „Wir sind aufs Äußers­te dar­über bestürzt, wie sich die­se Par­tei mit den Ver­folg­ten und Opfern des Natio­nal­so­zia­lis­mus gleich­setzt. Sie zeigt, wie­der ein­mal, wel­che Wer­te sie wirk­lich ver­tritt, näm­lich kei­ne. Die­se pole­mi­sche Form der Kri­tik ent­wür­digt das Andenken die­ser Men­schen und ist aufs Schärfs­te zu ver­ur­tei­len. “, ver­deut­li­chen Melo­ra Felsch und David Olef, Vor­sit­zen­de der Jusos Osna­brück.

Der Dis­kurs darf nie­mals zum Stop­pen kom­men und Schü­le­rin­nen müs­sen sich mit Poli­tik aus­ein­an­der­set­zen dür­fen. Sie sind die Zukunft unse­rer Gesell­schaft und wenn sie damit auf­hö­ren zu hin­ter­fra­gen, dann haben wir mehr als nur ein paar lau­te Stim­men ver­lo­ren. Zudem ver­deut­licht der Vor­wurf der Indok­tri­na­ti­on, was für ein abschät­zi­ges Bild die­se Par­tei von Schu­le hat. Schü­le­rin­nen und Schü­ler sind sehr wohl in der Lage, selbst­stän­dig zu den­ken. Genau­so wie alle ande­ren Men­schen in unse­rer Gesell­schaft auch. Des­halb muss Schu­le auch wei­ter­hin den Anspruch haben, unse­re jun­gen Men­schen für eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit jeder Form von Poli­tik zu befä­hi­gen“, so Patrick Kun­ze, Vor­sit­zen­der der Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung.

Wir sagen ‘Nein’ zu die­ser Poli­tik und ihren Ver­su­chen, unse­re Gesell­schaft zu spal­ten und Druck auf Bil­dungs­ein­rich­tun­gen aus­zu­üben. Des­halb wer­den wir auch wei­ter­hin Angrif­fe auf unse­re demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung und Insti­tu­tio­nen klar benen­nen und kon­se­quent mit allen demo­kra­ti­schen Mit­teln bekämp­fen“, schließt Manu­el Gava.

In der Presse:

Dan­ke dafür, AfD” Anti-AfD-Theater: Osna­brü­cker Stadt­rat lobt die Schü­ler – NOZ.de

OB Grie­sert und SPD loben AfD-kritisches Thea­ter­stück der GS Schin­kel | hasepost.de

Zu viel Thea­ter für die AfD – taz.de

Dan­ke dafür, AfD” – War­um Osna­brü­cker Schü­ler von rechts ange­fein­det wer­den – bento.de

Zusammenarbeit

Grün­dung der AfB Osnabrück

Als einer der ers­ten Unter­be­zir­ke in Nie­der­sach­sen haben wir am 28. Novem­ber letz­ten Jah­res in Osna­brück die Arbeits­ge­mein­schaft für Bil­dung (AfB) gegrün­det und möch­ten uns jetzt dafür ein­set­zen, dass Bil­dung in unse­rer Regi­on und dar­über hin­aus ver­bes­sert wird. Damit mei­nen wir Bil­dung in allen Berei­chen von der Kita über die all­ge­mein­bil­den­den und berufs­bil­den­den Schu­len bis zur Hochschule/Universität und als lebens­lan­ge Auf­ga­be, z.B. in Volkshochschulen. 

Nach dem Leit­satz „Bil­dung ist die Grund­la­ge jeg­li­cher Teil­ha­be im Leben eines Men­schen!“ ver­fol­gen wir das Ziel, inter­es­san­te bil­dungs­re­le­van­te The­men zu dis­ku­tie­ren und uns zu posi­tio­nie­ren, indem wir z.B. ent­spre­chen­de Anträ­ge for­mu­lie­ren, die wir auf ver­schie­de­nen Ebe­nen unse­rer Par­tei ein­brin­gen. Auch öffent­lich­keits­wirk­sam wol­len wir z.B. durch Ver­an­stal­tun­gen zu ver­schie­de­nen The­men sicht­bar sein. Unse­re Zie­le haben wir in einem Arbeits­pro­gramm beschrie­ben. Wir set­zen uns zum Bei­spiel dafür ein, dass in unse­rer Regi­on Bil­dung von der Kita bis zur Hoch­schu­le gebüh­ren­frei ist, Ganztags- und Gesamt­schu­len aus­ge­baut wer­den und Hoch­schul­bil­dung auf hohem Niveau mög­lich ist, ohne dass dabei demo­kra­ti­sche und sozia­le Wer­te ver­nach­läs­sigt wer­den. Zudem soll die Lehrer*innen-Versorgung in allen Schul­for­men sys­te­ma­tisch und struk­tu­riert ver­bes­sert und die päd­ago­gi­sche Arbeit durch mehr Mit­tel und Per­so­nal unter­stützt wer­den, auch um ins­be­son­de­re zuge­wan­der­ten Schüler*innen adäqua­te Bil­dungs­chan­cen zu ermöglichen.

Wenn Du im Bereich Bil­dung arbei­test, selbst Schüler*in oder Aus­zu­bil­den­der bist und/oder Dich für The­men rund um Bil­dung inter­es­sierst, dann freu­en wir uns auf Dei­ne Mit­ar­beit. Wir tref­fen uns ca. ein­mal pro Monat, i.d.R. an einem Mitt­woch­abend am Ende des Monats.

Infor­ma­tio­nen zu unse­ren nächs­ten Tref­fen erhältst Du über unse­re Vor­sit­zen­den Kers­tin Lampert-Hodgson oder Patrick Kun­ze.

Wir freu­en uns auf Dei­ne Mitarbeit!